
sieht das nicht professionel aus?
tina: ich hab getan, was ich konnte. ehrlich.

et hats letztendlich doch aufs pferd geschafft!

john tut das, was er am besten kann: chillen!

john in mitten seiner kuehe

ohhh! aaaaahhhhh! uuuhhhhhhh!

tina macht bekanntschaft mit den locals

unser lonesome cowboy in action

ekelig, ne? ihr duerft raten, was das ist!

so schert man schafe

der erste kontakt

es herrscht duerre in australien

et vs. schaf! das schaf hat gewonnen
(aufgrund von ueberlegener intelligenz und schnelligkeit!)

the waste lands
how's it goin', mates?!
ja, wir waren auf einer tollen farm -mal wieder- natuerlich mitten im nirgendwo und mit nur spaerlichen sanitaeren anlagen (diesmal war allerdings nicht die dusche in einer extra huette, sondern das klo).
john, unser gastgeber/farmbesitzer/reitlehrer/marlborocowboy, hat uns nett wollkommen geheissen und war auch sonst ganz klasse, hat aber vielleicht doch atwas viel geflucht, aber das ist da draussen scheinbar normal. man darf es auch nicht als beleidigung auffassen "silly bitch" oder "bloody bastard" genannt zu werden.
wir haben auf jeden fall viele neue, tolle woerter gelernt....
unsere mitteilnehmer waren auch alle ganz nett und wir hatten viele amuesante momente, vor allem nachts auf der veranda (mit wein und viechern....*schuettel* ).
ansonsten sind wir jeden tag geritten, haben kuehe mehr oder weniger wahllos von einer weide zur andern getrieben (john: "no worries") und zum thema, dass die tiere verhungern, wenn sie kein gras zu fressen haetten, sagte er nur: "everything that lives, dies." das leben ist kein kindergeburtstag!
unsere reitkuenste haben sich kontinuierlich verbessert, am ende der woche hatten wir sogar kontrolle ueber unsere pferdchen!
hier nun die highlights der woche im ueberblick:
pferde entwurmen! die armen tiere kriegen einen schlauch durch die nase bis in den magen.... das ekelige daran war, wie john das andere ende des schlaches im mund hatte um zu pusten und zu lauschen, ob er auch ja nicht in der lunge gelandet war ("could be dangerous"). hin und wieder kam aber irgendwas (wir wollen wirklich, wirklich nicht wissen was!) den schlauch hoch und john sprang fluchend und spuckend um das pferd rum.sehr lustiger anblick!
naechstens: kaelbchen kastrieren. auch sehr eklig, vor allem, als er die abgetrennten eier in den mund genommen und andere kursteilnehmer damit angespuckt hat. ja, john hatte spass, wir leichten brechreiz.
dann: kuh schiessen. aufgrund der seit 10 jahren dauernden duerre verrecken hier einige viecher recht elendig und um dem vorzubeugen, erschiesst john seine kuehe, sobald sie nicht mehr aus eigener kraft aufstehen koennen. das hat er auch direkt gemacht, ein bein fuer die hunde abgesaebelt und die kuh dann mit dem pick-up ueber die felder zum "friedhof" geschleift. bilder von dieser aktion haben wir euch erspart. nett, oder?
wir wurden auch haeufig zeuge des fortpflanzugsrituals bei pferden, einen hengst hat die gruppe liebevoll "immergeil" getauft. (et moechte sich von diesem beitrag distanzieren)
ansonsten sind wir dekorativ durch die landschaft geritten und durchaus auch gallopiert. das war extrem geil, vorallem weil tinas pferd (sally), das die komplette woche hindurch immer das langsamste war und am schluss der gruppe vor sich hingeschlichen ist, am letzten tag, im letzten gallop richtig gummi gegeben hat und alle ueberholt hat (et hat staub gefressen, haha!).
jetzt sind wir seid ein paar tagen in sydney, ist auch ganz schoen hier, allerdings sind die menschen ein bisschen komisch (koennt aber auch daran liegen, dass wir 7 wochen in der abgeschiedenheit auf irgendwelchen farmen verbracht haben. da wird man grossstadtscheu!)
das wars auch schon wieder.
bis bald
et und tina